Golf-Mental-Training
Aug 14, 2009 at 22:30 in Mental-Training by admin
"Golf ist simpel : Da ist der Abschlag, und da ist das Grün.
Und es geht nur darum, wie man von einem zum anderen kommt."
Mike Reid (*1954), amerikanischer Golfprofi
Die Anwendung von Mentaltraining im Golf
Im Profisportbereich ist die Notwendigkeit des Trainings der mentalen Kräfte schon lange als ein wichtiger Faktor Erkannt worden. Fast jeder Spitzensportler oder Mannschaft kann kaum mehr auf einen Mentaltrainer verzichten, um in die absolute Spitze zu erreichen.
Spitzensportler sind also jene die die Wirkung von mentalen Trainingsmethoden bereits zu schätzen gelernt haben. Doch nicht nur den Spitzensportlern ist dieser Bereich vorbehalten. Ganz besonders bei Hobby- und Freizeitsportlern sind die Anwendungsmöglichkeiten dieser Art von Training fast unendlich.
"90% des Golfsportes spielen sich im Kopf ab", das hört mann immer wieder nur die Anzahl der Spieler, die wirklich aktives, Mentaltraining mit einem Coach machen, liegt weit unter 10% . Scheinbar ist sich also jeder bewusst, dass die mentale Seite eine wichtige Rolle spielt, die wenigsten geben dieser Seite aber die nötige Anerkennung.
Jeder Golfspieler hat schon oft bemerkt, dass sein Denken und Fühlen das Spiel beeinflusst, natürlich immer nur dann, wenn es sich dabei um negative, störende Gedanken oder Gefühle gehandelt. Dass man dies ebenso im positiven Sinne machen kann, liegt auf der Hand. Mit der Aktivierung und dem zielgenauen Einsatz positiver Stimmungen und Emotionen kann das dazugehörige Gefühl hervorgeholt werden und somit das Potential des Spielers voll zur Geltung gebracht werden.
Hobby und Freizeitgolfer/Innen unterschätzen meist die mentale Seite des Golfsports, obwohl sie die mentalen Auswirkungen immer wieder erleben müssen. Nachher im Clubhaus hört man oft viele Gründe die an dem schlechten Spiel schuld sind: die Flightpartner, das Wetter, die schlechten Greenverhältnisse, die Schlägergriffe usw. usw.,selten sucht man den Fehler bei sich selbst.
[aartikel]3548750753:left:[/aartikel]Dann unterhalten sie sich mit ihrem Flightpartner nach einer schlechten Runde noch sehr ausführlich darüber was alles nicht funktioniert hat und fahren dann unzufrieden nach Hause.
In solchen Momenten haben sie sich selbst negativ programmiert und ihre mentalen Kräfte nicht auf das Ziel umgestellt.
bei der nächsten Runde können sie garnicht positiv gestimmt sein, wenn sie ihrem Geist und damit auch ihrem Körper keine Möglichkeit geben auf "positiv" umzustellen. Ihre innere Ampel steht auf "ROT". Ebenso wie sie negative Erfahrungen verankern, können sie auch positive Erfahrungen wie Selbstvertrauen, Erfolg, Entspannung, Zuversicht, Aufmerksamkeit, Konzentration und viele andere positive Dinge verankern und im Spiel voll zur Geltung bringen.
Themen im Golf-Mental-Training könnten sein:
* Schlaflose Nacht vor dem Turnier
* Lang und gerade auf der Range – Slice, Fade, Push, Pull, Draw, Hook auf der Runde
* Zittern am ersten Abschlag
* Endlich Durchspielen dürfen – und dann den Schlag versemmelt
* „Der muss aber jetzt rein“ – leider daneben * Beim Ansprechen abgelenkt, trotzdem geschlagen – leider misslungen
* Vermeintlich entspannt und gelassen - und trotzdem wird der Schlag nichts
* An kaum einem Schlag etwas Gutes finden können, vom gesamten Spiel ganz zu schweigen
* Ärger an Loch 12 über den Mishit an Loch 9
* Ein „wichtiger“ Schlag - aus Vorsicht zu kurz gelassen
* Glücklicherweise den Ball noch im Rough gefunden - und druckvoll noch tiefer hineingeschlagen
* Turnierangst!
* Rollen des Balles auf der Puttlinie und Ins-Loch-Fallen deutlich visualisiert – trotzdem daneben
* Den Probeschwung als „gut so“ gefühlt – dennoch ein Mishit
* Wieder erst nach 3 Löchern ins Spiel gekommen
* Sofort im Spiel, aber nach drei Löchern abgeschaltet
* „Heute kam ich nie so richtig ins Spiel“
* Nur noch ein 70 cm-Putt: “kein Problem“ - und locker vorbei geschoben
* Verspannung, Ärger, Unlust wahrgenommen – trotzdem geschlagen
* „Aus der Runde wird nichts mehr, kann auch sofort aufhören“
* Misslungener Schlag und Ärger als Reaktion
* Perfekte Übungs-Annäherungen auf dem Pitching Green – aber auf dem Platz den in den Bunker gespielt.
* Der Flight vorne macht seine eigene Golfetikette - stehen und warten und die Gelassenheit schwindet
* Durch die nette Unterhaltung mit dem Flightpartner aus der Konzentration gebracht
* Negative Selbstgespräche während der Runde
* Keine Schwierigkeiten, 100m zu schlagen – und trotzdem den Ball im Teich versenkt
* Ihre Ergebnisse weisen große Schwankungsbreiten auf
* Ein neuer Schläger und trotzdem ändert sich nichts
* „Eigentlich kann ich golfspielen – bekomme es nur nicht umgesetzt“
* Mit Ihrem Golf weiterkommen, Ihr Potential entfalten
* Ihre technischen Fertigkeiten uneingeschränkter umsetzen, Genuss steigern und bessere Ergebnisse spielen





